Hydraulischer Abgleich

Etwa 90% aller deutschen Haushalte haben keine hydraulisch abgeglichene Heizungsanlage. Dadurch wird in Millionen von Haushalten zu viel Energie verbraucht. Durch eine einfache Optimierung der Wärmeverteilung an bestehenden Anlagen lassen sich bis zu 20% der Energie einsparen. Das bedeutet für Sie als Kunde einen sofortigen Komfortgewinn und kurze Amortisationszeit Ihrer Investition.

Für eine effiziente Funktion Ihrer Heizungsanlage müssen alle Heizkörper bzw. Heizkreise gleichmäßig durchströmt werden. Das bedeutet das jeder Heizkörper/Heizkreis nur die Wassermenge bekommt, die der berechneten Heizlast entspricht. Ein hydraulischer Abgleich ist Grundvoraussetzung für eine effizient arbeitende Anlage.

Ein hydraulischer Abgleich kann jedoch keine Fehler in der Heizflächenauslegung beheben.

Test hydraulischer Abgleich

Mit wenigen Schritten können Sie selbst testen, ob in Ihrer Heizungsanlage ein hydraulischer Abgleich notwendig ist.

Öffnen Sie dazu in der Heizperiode und bei verschiedenen Außentemperaturen alle Ventile und führen Sie nachfolgende Schritte durch:

  1. Überprüfen Sie ob alle Heizkörper gleich warm werden. Die Heizkörper sollten im besten Fall zwischen Vorlauf (am Einstellventil) und Rücklauf (unten am Heizkörper) eine Differenz von etwa 15 Kelvin haben.
  2. Überprüfen Sie nach einer angemessenen Aufheizzeit die Raumtemperaturen. Werden Ihnen die Räume nun zu kalt oder zu warm, dann ändern Sie zunächst die Heizkurve Ihrer Regelung.

Führt eine oder beide Maßnahmen nicht zum gewünschten Effekt, können Sie sich über einen hydraulischen Abgleich beraten lassen.

Was erwartet Sie bei einem hydraulischen Abgleich?

Ventile zum hydraulischen AbgleichAm Anfang der Optimierung steht unsere systematische Bewertung Ihrer Heizungsanlage. Dabei erfassen wir Komponenten wie Kessel, Pumpe, Heizkörper und Regelung. Beim eigentlichen Abgleich erfolgt zunächst der Austausch alter, nicht voreinstellbarer Thermostatventile gegen moderne Thermostatventile mit Massenstrombegrenzung. Eventuell werden Strangregulierventile montiert und alte "stromverschwendende" Heizungsumwälzpumpen gegen moderne Hocheffizienspumpen getauscht. Dann erfolgt die Einregulierung der Anlage durch das Massenstrombegrenzen an den neuen Bauteilen.

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